Scham – hilfreich oder schädlich?

Scham empfinden, rot werden, am liebsten im Boden versinken, weil du …

… dich im Bikini im Freibad gezeigt … und deswegen eine abfällige Bemerkung über deinen Körper einkassiert hast, 

… dich in der Firmenversammlung zu Wort gemeldet hast mit einer Bemerkung, die augenscheinlich alle lächerlich finden,

… jemandem gesagt hast, dass du Gefühle für ihn hast und prompt eine Abfuhr bekommen hast.

Ist dir irgendwas davon schon mal passiert?

Scham – nur mein Problem?

Das Gute ist: Scham hat garantiert jeder schon einmal empfunden. Sei es das gutaussehende It-Girl oder das überaus männliche Jeansmodel. Mit diesem Gefühl stehst du also nicht alleine da.

Ebenso wenig wie mit den äußeren Erscheinungsformen der Scham. Denn die Scham macht gerade das sichtbar, was wir in diesem Moment eigentlich verstecken wollen: uns.

Deinem Gegenüber bleibt nämlich keineswegs verborgen, wenn du rot wie ein Feuerwehrauto wirst –und wenn du dir das noch so sehr wünschst. Im Gegenteil: Deine Scham ist dir klar und deutlich an der Gesichtsfarbe abzulesen. Und das setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf. Genau deswegen schämst du dich in der Folge noch mehr. 

Wie du sehen kannst, ist Scham ein Gefühl, das ausschließlich in Verbindung mit anderen entsteht. Und zwar besonders dann, wenn wir uns an dem orientieren, was wir als die gesellschaftliche Norm betrachten. Wir alle wollen dazu gehören, Teil der Gruppe oder einer Gemeinschaft sein, also verhalten wir uns möglichst regelkonform. Eine gewisse Form der Scham wird also in der Regel als unumgänglich angenommen, wenn man sich zu einer bestimmten Gruppe zugehörig fühlen möchte.

Scham – die hässliche Seite

Das ist bis zu einem gewissen Grade unbedenklich, aber nur, solange es uns nicht in unserem Möglichkeitsraum beschränkt. Weil wir uns z. B. aus lauter Angst vor Beschämung und Bloßstellung von anderen zurückziehen oder Dinge nicht mehr tun, die wir eigentlich gern tun würden.

Das kann leise und schleichend passieren. Vielleicht erinnerst du dich daran aus deiner Schulzeit. Aus Angst, etwas Falsches zu sagen und wieder beschämt zu werden, hast du dich nicht mehr gemeldet und lieber eine Drei in Mitarbeit in Kauf genommen. Aufgrund der abfälligen oder sexistischen Kommentare deiner Mitschüler hast du beim Sport nur noch halbherzig mitgemacht oder du hast dir gar eine Sportbefreiung ausstellen lassen.

Scham ist Bloßstellung, das Gefühl vor anderen schutzlos, ja förmlich nackt dazustehen. Ein dermaßen unangenehmes Gefühl schreit natürlich danach, möglichst umgangen zu werden.

Indem du die Situationen, in denen du Scham empfunden hast, aber zu vermeiden suchst, beschränkst du deinen eigenen Möglichkeitsrahmen und außerdem fällt die Scham in den Schatten. Und dort wird sie zum Teil dessen, was Tolle als „Schmerzkörper“ bezeichnet hat.

Vermeidungsverhalten – und jetzt?

Was passiert also in der Folge?

  1. Du tust Dinge nicht mehr, die du eigentlich liebst oder die du dem Grunde nach tun möchtest – Nicht mehr ins Schwimmbad gehen. Dich nicht mehr freiwillig zu Wort melden. Jemandem, den du magst, lieber nichts davon sagen, dass du Gefühle für ihn hast. – Die Scham wirkt für dich also wie eine Art Fußfessel.
  2. Und wenn du die Scham erst einmal von dir abgespalten hast, (er)findest du Gründe, die erklären, warum du Dieses und Jenes nicht tun kannst.
  3. Die Scham versteckt sich dann hinter Wut, Depression, Vorwürfen, Resignation …
  4. Früher oder später wirst du mit ihr im Außen jedoch wieder konfrontiert werden. Vielleicht, indem du aus Versehen jemanden beschämst. Oder aber, indem du beschämt wirst und der Situation völlig unangemessen darauf reagierst.

Die Scham hinter dir lassen

Du kannst die Scham also nicht dauerhaft wegschieben – du kannst dich ihr nur stellen. Indem du dich der Scham liebevoll und ganz bewusst zuwendest, kannst du sie Stück für Stück auflösen.

Das kannst du z. B. selbst tun, indem du dir ein bisschen Zeit nur für dich nimmst. Du setzt oder legst dich bequem hin und versetzt dich in einen meditativen Zustand. Dann gehst du noch einmal in die Situation, in der du mit dem Gefühl Scham so schmerzhaft in Berührung gekommen bist. Mit deinem jetzigen Ich unterstützt du dein Ich von damals, bis das Gefühl vollständig aufgelöst ist. So bringst du Heilung in dein System.

Das kannst du infolge mit allen Situationen tun, die in dir während der Meditation hochkommen.

Wichtig ist aber auch, dass du im Alltag bemerkst, wenn du aus dem Scham-Schmerzkörper heraus handelst. Das wird dir sicher nicht immer sofort gelingen, aber du kannst eine gewisse Bewusstheit entwickeln, die dir erlaubt, dich im Nachhinein zu reflektieren.

Vielleicht leidest du noch immer unter Schamgefühlen, die aus deiner frühen Kindheit stammen? Oder hast du bereits erfolglos versucht, dich aus diesen verdrängenden und destruktiven Verhaltensmustern zu befreien?

Wenn du mir dein Vertrauen schenkst, dann arbeite ich sehr gern mit dir und für dich an deinem diesbezüglichen Energiefeld.

Hier kannst du dich für ein kostenfreies Strategiegespräch anmelden: https://tabitasuguna.de/kostenlose-beratung/

Im Herbst 2020 biete ich außerdem das Schmerzkörper-Bootcamp als Online-Programm mit Präsenzwochenende an. Ein Teil des Programmes beinhaltet auch den Umgang mit Scham, u. a. im sexuellen Bereich. Wenn du möchtest, kannst du dich bereits auf die Warteliste für den Kurs setzen lassen. Schick mir einfach eine E-Mail an deintermin@tabitasuguna.de

Auf Empfangen einstellen – so funktioniert’s!

Fällt es dir leicht, etwas zu empfangen oder tust du dich generell schwer damit?

„Geben ist seliger denn nehmen“, heißt es in Apostelgeschichte Kapitel 20, Vers 35. Für viele Menschen fühlt es sich tugendhaft an lieber nur zu geben anstatt zu empfangen und dieser Bibeltext scheint diese Haltung komplett zu untermauern. Aber wenn ich gerade wenig habe und im materiellen Mangel bin, dann mag sich dieser Bibeltext wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen.

Worauf diese Passage jedoch hinweisen soll, ist eine Tendenz zur Großzügigkeit in unserem Leben und Handeln – das ist eine schöne Sache und durchaus nachahmenswert. Dieser Text kann jedoch allzu leicht völlig falsch verstanden werden. Nämlich dann, wenn wir selbst gar keine Antennen zum Empfangen, also zum Annehmen haben. Wir machen uns selbst glauben, dass wir aus Nächstenliebe handeln, in Wirklichkeit liegt oft die unbewusste Annahme darunter, dass wir es gar nicht wert, sind die Geschenke des Lebens zu empfangen.

Schwäche auf Empfangen

Kennst du das? Du verausgabst dich mehr für andere als für dich selbst? Es fällt dir sogar leichter, etwas für andere zu tun als für dich? Und wenn du dann doch mal etwas für dich tust, dann hast du ein schlechtes Gewissen?

Wie fühlst du dich dabei, wenn du jemanden anderen um Hilfe bittest? Kannst du Unterstützung annehmen? Oder nimmst du lieber gar keine Hilfe an, damit du dich nicht verpflichtet fühlen musst, etwas zurückzugeben und dich dabei wieder zu verausgaben?

Wenn du dich für andere verausgabst, deine Antennen jedoch nicht auf Empfangen eingestellt sind, dann hast du mittlerweile wahrscheinlich ein sehr geringes Energiereservoir, was dir zur Verfügung steht.

Und dieses geringe Energieniveau, das du hast, führt wahrscheinlich auch zu körperlichen Beschwerden: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schwäche, um nur drei zu nennen.

Aber auch andere Bereiche deines Lebens können davon betroffen sein, dass du nicht empfangen kannst. Im finanziellen Bereich könnte es sein, dass dir ein Erbe zusteht, das dir plötzlich jemand streitig machen will. Oder du traust dich nicht, eine Gehaltsforderung zu stellen. Vielleicht kommt dir noch nicht einmal der Gedanke daran, dass dir jemand für deine Arbeit mehr zahlen könnte.

In deinem Sozialleben könnten dein Energiemangel und die fehlende Antenne für Empfangen dazu führen, dass du dich absonderst, um nicht ausgenutzt zu werden.

Du siehst also, die fehlende Fähigkeit, etwas anzunehmen, ist nichts, was erstrebenswert und förderlich für dich ist.

Die duale Erfahrungswelt

Wir leben in einer dualen Welt: Licht und Dunkelheit, Reichtum und Armut, Geben und Empfangen. Jede Medaille hat zwei Seiten – immer. Wenn du also nicht empfangen kannst, dann ist etwas in deinem Leben unausgewogen – etwas ist nicht im Gleichklang.

Es ist also nicht tugendhaft und ausschließlich vom Mitgefühl anderen gegenüber angetrieben, wenn du dich dem Empfangen verschließt. Oder, falls du gläubig bist: Das Verweigern des Empfangens ist nicht das, was Gott oder das Universum von dir verlangt.

Du bist hier auf der Erde, um eine möglichst umfassende Erfahrung zu machen. Genau dafür gibt es die Dualität: Du kannst die Dinge in all ihren Facetten erfahren. Jede Facette des Reichtums, jede Facette der Armut – sofern du das willst.

Dein Warum

Nun ist es so, dass du dich vielleicht nicht mehr erinnern kannst, wann du die Entscheidung getroffen hast, dass es besser ist, zu geben als zu empfangen. Die Frage ist also, warum tust du dich so schwer damit, zu empfangen?

Ich möchte dich bitten, einmal in dich hineinzuhören und dir folgende Fragen zu stellen:

– Verstehst du Annehmen als ein Zeichen von Schwäche oder Versagen? Willst du vielleicht stark sein und alles alleine schaffen?

– Hast du Angst zu jammern oder anderen auf den Nerv zu gehen, wenn du um Hilfe bittest?

– Wie sieht es um deinen Selbstwert aus? Darf jemand wie du überhaupt Hilfe bekommen? Bist du es wert, dass man dich unterstützt?

Fakt ist: Etwas in dir selbst verhindert das Empfangen. Dein Außen spiegelt dir lediglich deine innere Unfähigkeit dazu wider. Das kann durch einen Glaubenssatz bedingt sein, durch eine langjährige Gewohnheit, vielleicht auch durch eine alte Entscheidung, die nicht länger stimmig für dich ist.

Die Aufgabe besteht zunächst einmal darin, dein Warum aufzuspüren.

Geben und Nehmen in Einklang bringen

Als nächstes richtest du deinen Fokus auf Empfangen und zwar nur auf Empfangen. – Immerhin kennst du ja das kosmische Gesetz: Alles, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, das verstärkt sich. Und je mehr Aufmerksamkeit du darauf lenkst, zu empfangen, umso schneller kann dieser Prozess vonstattengehen.

Du schreibst also keine innerliche Liste mehr, was du alles tust – denn das wollen wir ja nicht länger verstärken, sondern du schreibst eine Liste darüber, was du alles empfängst.

Und eine Liste schreiben, das meine ich hier wortwörtlich! Wenn du mit dem Stift auf Papier schreibst, kannst du dich im Nachhinein besonders gut an das Geschriebene erinnern. Es wird greifbarer für dich. Das geschriebene Wort hat noch mehr Kraft als das gesprochene.

Ich lege dir also folgende Aufgabe ans Herz. Nimm dir JETZT Papier und Stift zur Hand und beginne deine Liste. Und diese Liste befüllst du täglich wenigstens einmal mit den Dingen, die du an diesem Tag empfangen hast. Und danach bedankst du dich. Das Bedanken dient hier als Wirkungsverstärker!

Und die Dinge, die du empfängst, können ganz banal sein. Deswegen solltest du sie aber keineswegs abtun. Du brauchst ein paar Beispiele?

– Heute habe ich das Kindergeld für meinen Sohn empfangen – danke!

– Mein Mann war heute früh frische Brötchen holen – danke!

– Der Postbote hat mir heute zugezwinkert und mir ein Kompliment für meinen Türschmuck gemacht – danke!

Versuche, dass du spätestens am Abend wenigstens sieben Dinge auflisten kannst, die du an diesem Tag empfangen hast. Viele sehen die Zahl sieben als eine magische Zahl an – vielleicht ist es so, vielleicht nicht. Aber ein weiterer Wirkungsverstärker kann sicher nicht schaden, richtig? 🙂

Wie du gesehen hast, ist Empfangen nichts Schlechtes oder wenig Tugendhaftes, ganz im Gegenteil. Empfangen ist genauso sehr Teil der Dualität wie Geben. Und deswegen darfst du dir JETZT die 100-prozentige Erlaubnis zum Empfangen geben.

Du benötigst meine Hilfe dabei, deine Antennen in Zukunft auf Empfangen einzustellen? Es gibt viele Möglichkeiten, wie ich dich dabei unterstützen kann. Das einfachste ist, du buchst ein kostenfreies Erstgespräch bei mir und wir besprechen die Optionen.

Hier kannst du dich anmelden.

Dir selbst vergeben – so geht’s!

Vergeben ist ein Prozess – der je nach deiner Bereitschaft dazu schnell oder langsam vonstattengehen kann. Nichtsdestotrotz ist es ein machtvoller Prozess, den du unbedingt für dich und deine Entwicklung nutzen solltest. Wenn du magst, kannst du begleitend dazu auch eine wunderbare Meditation dazu von mir machen – du findest sie hier auf meinem Podcast.

Ja, ich weiß – über Vergebung ist schon viel geschrieben und noch viel mehr gesagt worden. Aber soll ich dir sagen, was ich finde? Über dieses Thema sollte noch viel mehr gesprochen werden! Aber vor allem sollte das Vergeben etwas sein, was uns zur tagtäglichen praktischen Gewohnheit wird. Und das aus sehr gutem Grund!

Hierbei darfst du eins verstehen: Jeder Unfrieden, jede Einschränkung in deinem äußeren Umfeld ist ein Zeichen dafür, dass etwas in deinem Inneren noch auf Vergebung wartet. Hier darfst du dich fragen: Wo in meinem Leben herrscht noch Unfrieden? Wo fällt es mir schwer, leichten Herzens zu vergeben?

Selbstliebe und Vergeben

Gehen wir noch einen Schritt weiter. Hat Vergebung auch etwas mit Selbstliebe zu tun? Ich sage: JA! Selbstliebe besagt u. a. auch, was du dir selbst wert bist und wie du deinen eigenen Wert für dich selbst fühlbar machst. Aber genau damit haben die meisten große Schwierigkeiten!

Beim Gedanken an den eigenen Wert kommen nämlich allzu oft alte und oft negative Erinnerungen hoch. Vielleicht erinnerst du dich daran, wie Mama oder Papa oder ein Lehrer dich womöglich als etwas bezeichnet haben, was dich verletzt hat. Vielleicht haben sie andere Dinge getan oder unterlassen und du hast heftigen Schmerz verspürt.

Das sind Erinnerungen, die uns, wenn wir sie nicht vergeben oder auflösen, auch heute noch im Opferbewusstsein halten. Denn wir erleben exakt das, was unser Inneres kennt. Wir erleben das, was wir aufgrund frühkindlicher Erfahrungen von der Welt erwarten, folgerichtig auch im Außen. – Wie innen, so außen. Von diesem kosmischen Gesetz gibt es keine Ausnahme.

Eins kannst du mir glauben: Auch ich bin nicht frei von derartigen Erinnerungen. Und wie bei den meisten Menschen liegen meine dramatischsten und traumatisierenden Erfahrungen in der Zeit meiner Kindheit. Ich denke speziell an einen Menschen, der mir damals sehr, sehr weh getan hat. Anfangs habe ich nicht einmal begriffen, warum ich ihm vergeben soll, vor allem weil er sich seither kein Stück zu verändert haben scheint. Allein bei dem Gedanken daran, ihm zu vergeben, kam anfänglich sogar eine Art Trotzgefühl in mir hoch.

Wer trägt diese alten Gefühle?

Aber was passiert mit diesen schweren Gefühlen in dir oder mir, diesem Jemanden-nicht-vergeben-Können aus diesem und jenem logisch nachvollziehbaren Grund?

Leidet der, der dir das angetan hat, unter deinen Gefühlen? Fühlt er oder sie sich schwer und beladen, nur weil es dir mies geht? Wohl kaum.

Du weißt, worauf ich hinauswill, richtig? Diese negativen Gefühle sind allezeit bei dir – nicht bei dem, der dir das angetan hat. Sie sind in deinem Leben, in deinem Körper und in deinem Geist. Diese unerlösten Gefühle beschweren dich und deine zukünftigen Erfahrungen.

Das ist nichts, was uns in der neuen Zeit dienlich ist! Und du wirst mir zustimmen: Wenn wir uns der neuen Zeit öffnen wollen, dann muss dieser alte Kram vollständig raus aus unserem System. Aber sowas von!

Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, an dem Vergebung und wahrhafte Selbstliebe sich die Hand reichen – sofern du die Bereitschaft dazu hast, dich von alten Lasten freizumachen. Wenn du aus deinem tiefsten Inneren sagst: „Ich bin es wert, dass mein Herz frei ist. Ich bin mir absolut wert, dass ab sofort jeglicher Groll und jegliche Bitterkeit aus meinem System verschwindet. Auf Wiedersehen, Unversöhnbarkeit! Ich brauche dich nicht mehr! Ich vergebe.“ – Dann ist der erste Schritt getan.

Vielleicht fällt es dir anfangs schwer, das zu sagen. Vielleicht hast du Gefühle wie z. B. Wut, Groll und Aggression schon länger unterdrückt. So lange, dass sie sich irgendwann auf der körperlichen Ebene verfestigt haben. Gerade unterdrückte Wut zeigt sich gern in Leberbeschwerden. Nicht gefühlter Schmerz kann sich aber auch in Herzbeschwerden wiederspiegeln. Und letztlich ist selbst Groll nichts anders als hinuntergeschluckter Schmerz.

Vielleicht hast du einmal den Begriff „nachtragend“ verwendet, wenn du jemandem nicht vergeben konntest. Wenn du kurz über dieses Wort nachdenkst, dann offenbart sich eine erschreckende Bedeutung: nach-tragen. Wer trägt die negativen Gefühle aus einer schlimmen Kindheitserfahrung? Derjenige, der nachtragend ist, trägt sie auf seinem eigenen Buckel. Du hast also nicht nur damals Schmerz erlitten, du erleidest ihn heute noch – und das zweifach. Einmal in deinem Inneren, weil du etwas „nachträgst“, und einmal im Außen, weil das Leben dir das widerspiegelt, was du unbewusst vom Leben erwartest.

Auf der Körperebene loslassen

Wenn sich diese Gefühle im körperlichen Bereich sehr unangenehm anfühlen – dann haben sich diese alten Themen bereits stark auf der Körperebene verfestigt.

Das ist einer der Gründe, warum wir Menschen Massagen als so unglaublich entspannend und wohltuend empfinden. Dinge, die wir vielleicht schon auf Seelenebene und auf mentaler Ebene gelöst haben, sind immer noch auf Körperebene gespeichert. Wenn jedoch diese Bereiche von außen gezielt massiert werden – dann kann Loslassen von alten und belastenden Gefühlen auch auf körperlicher Ebene geschehen.

Natürlich kannst du diese schmerzenden Punkte selbst massieren. Alles, was wir brauchen, können wir uns selbst geben. Oft verhindern es aber gerade diese alten Themen, dass wir uns selbst etwas Gutes tun, dass wir uns selbst von diesen alten Themen befreien. Und an diesem Punkt darfst du dir Hilfe holen. Von deinem Partner oder jemandem anderen, dem du vertraust.

Wenn du meine Unterstützung bei der Lösung von schweren Gefühlen aus deinem Körpersystem wünschst, dann stehe ich dir gern zur Seite. Im Bereich Körperarbeit blicke ich auf langjährige Erfahrungen zurück. Ich freue mich sagen zu dürfen, dass ich bereits unzähligen Klienten helfen durfte, sich von solchen Energien zu befreien.

Hier kannst du eine kostenlose Beratung bei mir buchen: https://tabitasuguna.de/kostenlose-beratung/ So können wir in einem kurzen persönlichen Gespräch entscheiden ob und vor allem wie ich dich unterstützen kann.

Wenn du lieber eine Internet-Sitzung bei mir buchen willst, dann leite ich dich gern an, wie du die betreffenden Punkte an deinem Körper selbst pressen oder drücken kannst, um rasche Linderung zu erfahren. Auch darin kann ich auf langjährige positive Erfahrungen zurückschauen.

Warum täglich vergeben?

Wenn du wirklich bereit bist, alten Schmerz, Groll und sonstige negative Gefühle loszulassen – dann mache die Vergebung zu einem täglichen Ritual. Nur so stellst du sicher, dass du nicht länger alte Gefühle mit dir herumträgst (nachträgst).

Und dort, wo das Leben dir noch alte Erfahrungen widerspiegelt: Fühle, was ist, selbst wenn es für den Augenblick unangenehm sein mag. Stell dich dem, was in dir hochkommt. Und dann vergib!

Je öfter du das tust, umso leichter wird es.

Und jetzt lege ich dir noch meine Vergebung-Meditation ans Herz. Du findest sie hier im verlinkten Podcast.

Die Corona–Krise als Chance sehen

Im Moment ist das Corona-Virus in aller Munde. Also nicht buchstäblich, aber mental. Löst das Katastrophen-Ängste in dir aus? Bist du vielleicht von Schulschließungen betroffen? Lass mich dir zeigen, wie du Heilbilder nutzen kannst, um dich selbst aus diesem Gedanken-Karussell herauszuziehen.

Bekanntlich findet der größte Wahnsinn in unseren Köpfen statt. Wenn er lange genug darin rumort, resultiert dies in schöpferischen Handlungen. Die Welt ist voll davon: wundervolle und nützliche Erfindungen, schöne Kunstwerke, aber auch Krieg und Verderben. Das war vorher alles in den Köpfen der Menschen, bevor es im Außen sichtbar geworden ist.

Wie nutze ich jetzt also die Quarantäne-Zeit, falls ich auf die eine oder andere Weise von Schul-Schließungen oder Ausschluss von der Arbeit betroffen bin?

Die Chance

Bring deinen Mind auf ein anderes Denk-Level. Dafür kannst du Heilbilder nutzen. D. h. du denkst dir eine positive Geschichte aus. Alte Glaubenssätze raus – neue Programmierungen rein.

Bleiben wir bei diesem Beispiel. Corona oder Korona nennt man auch den Strahlenkranz der Sonne, der zum Beispiel bei einer Sonnenfinsternis sichtbar wird. Auch ein Heiligenschein wird so bezeichnet. Die Korona sieht man auf alten Heiligenbildern über dem Kopf – also dem Kronenchakra.

Also nehmen wir nur einmal an, der Corona-Virus wäre ein Virus, der nach einer Resonanz in uns sucht, um wirksam zu werden. Vielleicht räsoniert er auf irgendeine Form von sorgenvollem Denken. Guck mal alles an, was in deiner Korona so schwebt. Welche Gedanken sind dort? Angst vor Krankheit? Vor Tod? Alten karmischen Belastungen? 

Wir wissen heute, dass Gedanken und Annahmen unsere Realität prägen. Falle ich nun in übertriebene Ängste verfalle, greift das Prinzip der Self­ful­fil­ling Pro­phe­cy. Also lass uns stattdessen eine positive Geschichte erschaffen.

Mit Heilbildern dein System umprogrammieren

Hier ist meine Einladung an jeden einzelnen im Kollektivfeld: Nutze diese Zeit, um dich aktiv von alten Gedankenmustern zu befreien und dich mit neuen, dir dienlichen Gedanken und Gefühlen aufzuladen. Stell dir einfach vor, dass dieses Virus den Menschen, die bereit sind, ihr eigenes Leben zu erschaffen und aus dem Opfermodus auszusteigen, einfach nichts anhaben kann. Es ist nur da, um uns zu erinnern, dass wir unser Denken befreien und wieder LEUCHTEN dürfen.

Um selbst so ein heilsames Bild zu kreieren, schließe einfach deine Augen. Verbinde dich mit Mutter Erde und mit der Quelle. Zentriere dich und ziehe dir nun bewusst die Energie der Quelle in dein Kronenchakra hinein. Lass deinen ganzen Organismus von diesem Licht fluten. Durchströme jede einzelne Zelle und verankere lebensförderliche Programme. Viren und Bakterien, die dir schaden, atmest du über deine Füße gedanklich aus und gibst sie Mutter Erde. Verankere ein strahlendes Lächeln voller Zuversicht und Freude in deinem Herzen. Sieh dich selbst als einen vollständig gesunden Menschen. Lass die Liebe durch dich hindurchfließen.

Wenn du körperliche Symptome zeigst oder das Gefühl hast, fremde Hilfe zu benötigen, dann folge auch diesen Impulsen. Will heißen: Natürlich holst du dir die Unterstützung, die du brauchst. Und wenn du krank bist, dann holst du dir eben die professionelle Hilfe, auf die dein Bauchgefühl dich hinweisen möchte. An deiner inneren Haltung allerdings kannst du selbst arbeiten oder dich unterstützen und inspirieren lassen.

Mein Angebot an dich

Wenn du gerne Unterstützung und Austausch mit Gleichgesinnten dabei möchtest, dein Leben aktiv zu verändern, lade ich dich ein, meiner Facebook-Gruppe beizutreten: Die hohe Kunst der Selbstliebe oder nimm an meinen Leibarbeits-Gruppen in Königsberg i. Bay. OT Unfinden im schönen Unterfranken teil. Diese finden jeden 2. und 4. Dienstag im Monat statt. Wir meditieren gemeinsam und unterstützen unser persönliches Wachstum durch Berührung, Massage und intuitive Körperarbeit.

Um deinen Energiekörper in dieser herausfordernden Zeit besonders zu reinigen, empfehle ich dir, über einen Zeitraum von 21 Tagen täglich meine Chakrameditation zu hören oder meine aktuelle Meditation, die dich mit deinem hohen Selbst verbindet.

Fazit

Wir als Familie nutzen diese Woche der Schulschließung, um eine neue Alltagsstruktur der Fülle mit unseren Kindern zu kreieren: mehr Bewegung, mehr Schlaf, mehr gesundes Essen, mehr Liebe.

Das jedenfalls ist unsere Herangehensweise zum Thema Corona-Virus. Die angstmachenden Nachrichten einfach mal als Impuls nehmen, alte Gedankengänge zu löschen, die Kraft von Heilbildern zu nutzen und uns auf Gesundheit und Freude auszurichten.

Alles Liebe, Deine Tabita Suguna

Gästebuch und Kundenfeedback

Hier findest du Raum für dein Feedback.

Wie hast du den Besuch im Wandelraum erlebt?

Hast du an einer Veranstaltung teilgenommen oder eine Einzelsession genossen?

Was hat dich ganz besonders berührt?

Welche Inspirationen nimmst du mit nach Hause?

Was möchtest du Menschen mit auf den Weg geben, die sich mit dem Gedanken tragen in den Wandelraum für Magie, Lust & Bewusstsein zu kommen, vielleicht aber noch zu schüchtern sind, den eigenen Impulsen zu folgen?

Vielen Dank und ich freu mich auf DICH.