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Wie Ausbildungen dich von deinem Erfolg abhalten oder der weibliche Irrglaube, noch nicht gut genug zu sein

Gern möchte ich mit dir teilen, was mir passiert ist, weil ich mich nicht gut genug gefühlt habe. Im Januar 2020 habe ich endlich meine eigene Praxis eröffnet. Mein Herzensanliegen war es, einen Raum der Heilung und der Wandlung zu öffnen für Menschen, die ihre Kraft der Selbstheilung in sich aktivieren und ihre Schöpferkraft leben möchten. Vor allem energetisches Heilen, verbunden mit tiefer Transformation des gesamten Körpersystems, wollte ich in die Welt bringen. Gezündete Schöpferkraft, um die eigene göttliche Kreationspower im Leben entfalten und genießen zu können.

Am Eröffnungstag war die Praxis voll, Neugierige und Menschen aus meiner neu gewählten Heimat waren gekommen, um mit mir zu feiern.  Die erste Muttertrommel-Session war schnell eingebucht und die Klientin war begeistert von der neuen Erfahrung. Voller Elan und Freude sah ich nach vorn. Doch dann kam alles anders. Der erste Lockdown kam und meine Praxis war Geschichte. 

Neue Wege – die Sexualenergetikerin geht online

Nun bin ich ja ein sturer Widder – ich ließ mich nicht abschrecken und beschloss, online zu arbeiten. Wie das gehen konnte, wusste ich, denn ich hatte jahrelang mit Heiler-Kolleginnen per Zoom gearbeitet und Selbstmassage und Berührung angeleitet. Mit schamanischer Heilarbeit und Chakraclearing begleitete ich den Prozess.

Was ich aber nicht wusste, wie geht Marketing? Wie können mich die Leute finden? Und so begann ich mir alles, was ich an kostenfreiem Content in die Finger bekam, reinzuziehen. Ich stopfte mir fast 14 Stunden am Tag mein Oberstübchen voll und versuchte, umzusetzen, was ich begriff. In der Umsetzung zeigten sich die Schwierigkeiten – ich war eben weder ein Experte für Facebook-Algorhythmen noch für zielgruppengerechtes Schreiben. Business-Sprache etc. – alles Fremdwörter für mich. Und wieder nicht gut genug.

Der Coaching-Marathon

Also nahm ich mein letztes Geld vom Konto und buchte meinen ersten Marketing-Coach. Vom technischen Gedöns her, war es eine gute Entscheidung. Was aber meine Positionierung anging, kamen wir beide miteinander nicht auf einen grünen Zweig. Ich war in der spirituellen Welt seit Jahren unterwegs, denn mein eigener Leidensweg (sexueller Missbrauch, Sektenausstieg, heftige körperliche Beschwerden, tiefe Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit) hatte mich in so viele Bereiche der alternativen und spirituellen Welten geführt; das konnte der Coach in keiner Weise nachvollziehen oder begreifen und so blieb ich mit der Formulierung meiner Texte allein. Die Formel: „Was machst du für wen mit welchem Ergebnis“ schien mir zu banal, um auch nur ansatzweise auszudrücken, was ich anbieten wollte.

Dennoch gelang es mir durch meine Freude und Energie ziemlich schnell, meinen ersten Kurs, das „Schmerzkörper-Bootcamp“, zu starten und Menschen auf den nächsten Level ihres Bewusstseins und ihrer Lebensgestaltung zu begleiten. Anfängerglück, dachte ich mir. Ich konnte den Erfolg so nicht wiederholen. Nicht gut genug, du weißt schon. Und dann begann meine Coaching-Odysee. Du brauchst also dieses, um erfolgreich zu sein. Nein doch eher jenes, einen Funnel, oder besser noch: ein Buch, ein Freebie auf deiner Webseite etc. Alle Coaches lockten mit genialen Ergebnissen. Also holte ich tief Luft und buchte immer wieder – Jahresprogramme, Selbstlernprogramme, Kurzprogramme, Spezialisierungsprogramme. Mein Schulden- oder Investitionsberg wuchs schneller an, als ich gucken konnte. Nächtelang und das über Wochen und endlich Monate saß ich an Landingpages und Mitgliederbereichen. Ich drehte Videos und postete mir die Finger blutig. Offenbar nicht gut genug.

Vor der C-Krise hatte ich es sehr genossen, eine praktische Ausbildung nach der anderen zu absolvieren. Tantramassage, geistiges Heilen, Schamanismus, Leibarbeit, Urwaldmedizin … Neues lernen, neue Erfahrungsräume erforschen, üben, praktizieren, wachsen, transformieren. Herrlich. Doch nun ging nach Monaten des Kopf-voll-Stopfens auf einmal gar nichts mehr. Ich war online-ausgebrannt, hörte meine innere Führung nicht mehr. War immer nur müde und erschöpft und fühlte mich wieder nicht gut genug. Ich spürte: So will und kann ich mein Leben nicht mehr führen. 

Alles andere als gut genug?

Ja, das Onlinegehen mit der eigenen Expertise mag für viele funktionieren – ich aber war irgendwann nur noch voller Zweifel und hatte das Gefühl, ich kann eigentlich gar nichts mehr. Wochenlang lag ich allein und mit einer Krankheit nach der anderen im Bett. Nun hatte ich gezwungenermassen viel Zeit, um zu meditieren und mit meiner Seele zu sprechen. In der Ruhe konnte ich endlich meine innere Stimme wieder hören.

Sie sagte mir: „Leere dich. Es geht nicht darum, dich mit Kopfwissen vollzustopfen und noch mehr zu lernen und noch mehr. Es geht vielmehr ums Vergessen. Ums große Loslassen. All das, was du dir in dein Hirn getrichtert hast, loszulassen und stattdessen bedingungslos zu vertrauen. Dich dem Leben hinzugeben. Zu fühlen, was gerade da ist. Zu entscheiden: Was brauchst du noch? Tut dir das wirklich gut?“

Mich vollständig zu leeren, mich sogar von Menschen aus meinem Inner Circle zu trennen, alle Techniken und Meinungen über Marketing und wie man ein Business aufbaut, loszulassen und zu vertrauen – das war so viel schwerer als alles, was ich vorher in meinem Leben umgesetzt habe. 

Wie kannst du als Frau magnetisch sein für Fülle und Wohlstand, wenn du gefüllt bist mit den Erfahrungen und Schmerzen des patriarchalen „Fluchs“? Wir kennen das Gesetz der Resonanz: Du bekommst, was du bist.

Denn wie kann deine weibliche Schale Fülle empfangen, wenn du bis oben hin mit theoretischem Kopfwissen gefüllt bist und im männlichen Umsetzer-Modus agierst? 

Ich will hier in keiner Weise die Coaching-Angebote auf dem Markt madig machen. Aber die meisten suggerieren dir: du bist noch nicht genug. Du machst dies oder jenes nicht richtig. Und so geht der Kontakt zur instinktiven weiblich-wilden Natur verloren und die Ergebnisse bleiben aus. Natürlich gibt es sowohl Männer als auch Frauen, bei denen das funktioniert. Und nicht alle haben eine gute Balance ihrer männlichen und weiblichen Energien erreicht. Dennoch sind sie erfolgreich. Im übrigen wissen manche tatsächlich auch nicht konkret, was genau zu ihrem Durchbruch geführt hat.

Der weibliche Weg – gut genug?

Es gibt da draußen noch immer so viele kraftvolle Heilerinnen, denen ihr Durchbruch noch nicht gelungen ist. Sie tragen in sich das weibliche Urprinzip als grosse Kraft – ein Potential, welches sich endlich entfalten möchte. Und gleichzeitig lähmt sie die tiefe weibliche Urwunde, welche JETZT in Heilung gehen möchte. So erreichen sie früher oder später den Punkt, wo sie dem männliche Prinzip, welches Sicherheit schenkt (das agierende Prinzip: Lernen und Machen) einfach nicht mehr folgen können. Das Leben zwingt sie, eine Entscheidung zu treffen: Bist du bereit, die Sicherheit des männlichen Weges loszulassen, um ganz in deine weibliche Hingabe und Empfangsfähigkeit zu kommen?

Bist du bereit, Raum in dir zu erschaffen, um endlich deine eigene Essenz wahrzunehmen? Möchtest du dich in stiller und weiter Ekstase dem göttlichen Fluss des Lebens hingeben? Bist du neugierig darauf, dich vom wilden lebendigem Strom lustvoll durchströmen zu lassen?

Was dann geschieht, ist pure Magie: Echte Impulse deiner Seelenführung treffen auf deinen fruchtbaren Herzensboden. Pure Lebendigkeit wird sich in dir ausbreiten und du wirst beginnen von Innen heraus zu leuchten. So wird die weibliche Lust langsam, aber stetig, von deinem Schoßraum zum Herzen hinaufperlen und deiner Kehle wohlige Seufzer der Glückseligkeit entlocken. Im vollständigen Loslassen kommt die Leichtigkeit zurück und die Weite, um endlich das Wunder des puren SEINS zu empfangen.

Und dich gut genug zu fühlen, ist damit ein Leichtes.

Willst du wissen, wie das für dich geht? Dann lass uns sprechen. https://cutt.ly/0xJPCvm

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