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Auf Empfangen einstellen – so funktioniert’s!

Fällt es dir leicht, etwas zu empfangen oder tust du dich generell schwer damit?

„Geben ist seliger denn nehmen“, heißt es in Apostelgeschichte Kapitel 20, Vers 35. Für viele Menschen fühlt es sich tugendhaft an lieber nur zu geben anstatt zu empfangen und dieser Bibeltext scheint diese Haltung komplett zu untermauern. Aber wenn ich gerade wenig habe und im materiellen Mangel bin, dann mag sich dieser Bibeltext wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen.

Worauf diese Passage jedoch hinweisen soll, ist eine Tendenz zur Großzügigkeit in unserem Leben und Handeln – das ist eine schöne Sache und durchaus nachahmenswert. Dieser Text kann jedoch allzu leicht völlig falsch verstanden werden. Nämlich dann, wenn wir selbst gar keine Antennen zum Empfangen, also zum Annehmen haben. Wir machen uns selbst glauben, dass wir aus Nächstenliebe handeln, in Wirklichkeit liegt oft die unbewusste Annahme darunter, dass wir es gar nicht wert, sind die Geschenke des Lebens zu empfangen.

Schwäche auf Empfangen

Kennst du das? Du verausgabst dich mehr für andere als für dich selbst? Es fällt dir sogar leichter, etwas für andere zu tun als für dich? Und wenn du dann doch mal etwas für dich tust, dann hast du ein schlechtes Gewissen?

Wie fühlst du dich dabei, wenn du jemanden anderen um Hilfe bittest? Kannst du Unterstützung annehmen? Oder nimmst du lieber gar keine Hilfe an, damit du dich nicht verpflichtet fühlen musst, etwas zurückzugeben und dich dabei wieder zu verausgaben?

Wenn du dich für andere verausgabst, deine Antennen jedoch nicht auf Empfangen eingestellt sind, dann hast du mittlerweile wahrscheinlich ein sehr geringes Energiereservoir, was dir zur Verfügung steht.

Und dieses geringe Energieniveau, das du hast, führt wahrscheinlich auch zu körperlichen Beschwerden: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schwäche, um nur drei zu nennen.

Aber auch andere Bereiche deines Lebens können davon betroffen sein, dass du nicht empfangen kannst. Im finanziellen Bereich könnte es sein, dass dir ein Erbe zusteht, das dir plötzlich jemand streitig machen will. Oder du traust dich nicht, eine Gehaltsforderung zu stellen. Vielleicht kommt dir noch nicht einmal der Gedanke daran, dass dir jemand für deine Arbeit mehr zahlen könnte.

In deinem Sozialleben könnten dein Energiemangel und die fehlende Antenne für Empfangen dazu führen, dass du dich absonderst, um nicht ausgenutzt zu werden.

Du siehst also, die fehlende Fähigkeit, etwas anzunehmen, ist nichts, was erstrebenswert und förderlich für dich ist.

Die duale Erfahrungswelt

Wir leben in einer dualen Welt: Licht und Dunkelheit, Reichtum und Armut, Geben und Empfangen. Jede Medaille hat zwei Seiten – immer. Wenn du also nicht empfangen kannst, dann ist etwas in deinem Leben unausgewogen – etwas ist nicht im Gleichklang.

Es ist also nicht tugendhaft und ausschließlich vom Mitgefühl anderen gegenüber angetrieben, wenn du dich dem Empfangen verschließt. Oder, falls du gläubig bist: Das Verweigern des Empfangens ist nicht das, was Gott oder das Universum von dir verlangt.

Du bist hier auf der Erde, um eine möglichst umfassende Erfahrung zu machen. Genau dafür gibt es die Dualität: Du kannst die Dinge in all ihren Facetten erfahren. Jede Facette des Reichtums, jede Facette der Armut – sofern du das willst.

Dein Warum

Nun ist es so, dass du dich vielleicht nicht mehr erinnern kannst, wann du die Entscheidung getroffen hast, dass es besser ist, zu geben als zu empfangen. Die Frage ist also, warum tust du dich so schwer damit, zu empfangen?

Ich möchte dich bitten, einmal in dich hineinzuhören und dir folgende Fragen zu stellen:

– Verstehst du Annehmen als ein Zeichen von Schwäche oder Versagen? Willst du vielleicht stark sein und alles alleine schaffen?

– Hast du Angst zu jammern oder anderen auf den Nerv zu gehen, wenn du um Hilfe bittest?

– Wie sieht es um deinen Selbstwert aus? Darf jemand wie du überhaupt Hilfe bekommen? Bist du es wert, dass man dich unterstützt?

Fakt ist: Etwas in dir selbst verhindert das Empfangen. Dein Außen spiegelt dir lediglich deine innere Unfähigkeit dazu wider. Das kann durch einen Glaubenssatz bedingt sein, durch eine langjährige Gewohnheit, vielleicht auch durch eine alte Entscheidung, die nicht länger stimmig für dich ist.

Die Aufgabe besteht zunächst einmal darin, dein Warum aufzuspüren.

Geben und Nehmen in Einklang bringen

Als nächstes richtest du deinen Fokus auf Empfangen und zwar nur auf Empfangen. – Immerhin kennst du ja das kosmische Gesetz: Alles, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, das verstärkt sich. Und je mehr Aufmerksamkeit du darauf lenkst, zu empfangen, umso schneller kann dieser Prozess vonstattengehen.

Du schreibst also keine innerliche Liste mehr, was du alles tust – denn das wollen wir ja nicht länger verstärken, sondern du schreibst eine Liste darüber, was du alles empfängst.

Und eine Liste schreiben, das meine ich hier wortwörtlich! Wenn du mit dem Stift auf Papier schreibst, kannst du dich im Nachhinein besonders gut an das Geschriebene erinnern. Es wird greifbarer für dich. Das geschriebene Wort hat noch mehr Kraft als das gesprochene.

Ich lege dir also folgende Aufgabe ans Herz. Nimm dir JETZT Papier und Stift zur Hand und beginne deine Liste. Und diese Liste befüllst du täglich wenigstens einmal mit den Dingen, die du an diesem Tag empfangen hast. Und danach bedankst du dich. Das Bedanken dient hier als Wirkungsverstärker!

Und die Dinge, die du empfängst, können ganz banal sein. Deswegen solltest du sie aber keineswegs abtun. Du brauchst ein paar Beispiele?

– Heute habe ich das Kindergeld für meinen Sohn empfangen – danke!

– Mein Mann war heute früh frische Brötchen holen – danke!

– Der Postbote hat mir heute zugezwinkert und mir ein Kompliment für meinen Türschmuck gemacht – danke!

Versuche, dass du spätestens am Abend wenigstens sieben Dinge auflisten kannst, die du an diesem Tag empfangen hast. Viele sehen die Zahl sieben als eine magische Zahl an – vielleicht ist es so, vielleicht nicht. Aber ein weiterer Wirkungsverstärker kann sicher nicht schaden, richtig? 🙂

Wie du gesehen hast, ist Empfangen nichts Schlechtes oder wenig Tugendhaftes, ganz im Gegenteil. Empfangen ist genauso sehr Teil der Dualität wie Geben. Und deswegen darfst du dir JETZT die 100-prozentige Erlaubnis zum Empfangen geben.

Du benötigst meine Hilfe dabei, deine Antennen in Zukunft auf Empfangen einzustellen? Es gibt viele Möglichkeiten, wie ich dich dabei unterstützen kann. Das einfachste ist, du buchst ein kostenfreies Erstgespräch bei mir und wir besprechen die Optionen.

Hier kannst du dich anmelden.

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